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FM-Audit - Technische Erläuterung - Bild
  • 01.10.2012
  • Tobias Pitzer

FM-Audit - Technische Erläuterung

Was macht FM-Audit?

FM-Audit liest öffentliche Informationen Ihrer Drucker & Multifunktionsgeräte aus und fasst Sie hausintern zusammen. Diese Zusammenfassung wird dann zu Abrechnungs- und Servicezwecken an die Firma Büromaschinen Schäfer, nachfolgend nur als der Service Partner bezeichnet, übermittelt.

Was ist FM-Audit?

FM-Audit ist eine Software die aus zwei Komponenten besteht.
Die erste Komponente der Software (FM-Audit Central Server) läuft auf unserem Server und ist mit unserem ERP-System verknüpft.
Die zweite Komponente der Software (FM-Audit Onsite) wird bei Ihnen auf einem beliebigen Rechner oder Server installiert und liest entweder über einen Broadcast (Komplettabfrage des gesamten Netzwerks) oder spezifisch die von Ihnen angelegte IP-Adressen / Hostnamen der Drucker aus. Diese Daten werden dann in einer Zusammenfassung an uns übermittelt.

Welche Daten werden erfasst und übermittelt?

Es werden nur Daten übermittelt, die Ihre Drucker oder Multifunktionsgeräte im Netzwerk von sich aus schon freigeben. Dazu gehören je nach Gerät:

  • Detaillierte Zählerstände (Farbe, A3, Duplex, usw.)
  • Tonerfüllstände
  • Verbrauchsmaterialstände
  • IP-Adresse und MAC-Adresse
  • Hersteller- und Modellbezeichnung
  • Seriennummer
  • Firmware Version

Auf Daten, die auf der Gerätefestplatte liegen, Druck- oder Netzwerkinformationen kann nicht zugegriffen werden.

Wie werden die Daten erfasst und übermittelt?

Schritt 1 Die Daten werden von dem FM-Audit Onsite Tool im lokalen Netzwerk von allen Netzwerkgeräten gesammelt. Dies geschieht über SNMP (Port 161 und Port 162)

Lokale (USB, oder Parallel angeschlossene) Drucker Hierfür gibt es das FM-Audit Deployer Tool. Das Tool kann auf einem PC installiert werden, an dem ein oder mehrere lokale Drucker angeschlossen sind. Es liest die Daten der lokalen Drucker aus und simuliert für das FM-Audit Onsite Tool einen Netzwerkdrucker und übergibt, wiederum über SNMP, die notwendigen Daten.
Diese Schnittstelle wird von FM-Audit nicht mehr unterstüzt.

Schritt 2 Die Übertragung der Daten an den Service-Partner findet über Internet statt. Die Zeit, sowie die Intervalle der Übertragung können eingestellt werden. Genutzt wird hier der HTTPS Port 443. Gegebenenfalls kann auch ein Proxyserver eingetragen werden. Die Daten werden, via SSL verschlüsselt, als XML-Datei an den von uns zertifizierten hausinternen Server übermittelt. Es findet also nur eine ausgehende Kommunikation statt. Es besteht zu keiner Zeit die Möglichkeit von außen auf das Onsite-Tool zuzugreifen.

Systemvorraussetzungen

Da FM-Audit regelmäßig Daten übermitteln muss, ist es sinnvoll eine Installation auf einem Server durchzuführen oder einem Client, der dauerhaft in Betrieb ist.

  • Betriebssystem
    • Windows XP, 7, 8, 8.1, 10
    • Windows Server 2003, 2008, 2008R2, 2012, 2016
  • .NET Framework 2.0 (enthalten in 3.5)

Ab Server 2012 ist Framework 2.0 (3.5) nicht mehr standardmäßig installiert und muss ggf. nachinstalliert werden.

Datensicherheit

  • zertifizierte, SSL-verschlüsselte Übertragung
  • einseitige Kommunikation
  • nur öffentliche Daten

Welche Vorteile entstehen?

Sie Uns
Besseres Management/Übersicht Ihrer Geräte
Schnelle Erfassung aller Daten
Schnelle Reaktion auf mögliche Fehler
vorausschauendes Bestellen von Verbrauchsmaterial
Keine zeitraubende Zählerstandabfrage mehr nötig
Abhilfe gegen standortbezogene Über- oder Unterbelastung

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Artikel ID1009
Version3
AutorTobias Pitzer
Veröffentlichung01.10.2012
Aktualisiert01.10.2018
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